Der LandesSportBund Niedersachsen will für zukunftsfähigen Sportstättenbau sensibilisieren, neue Räume erschließen und die bedarfsgerechte Entwicklung der Sportinfrastruktur sichern.

Felder des Sportstättenbaus

Die Fördermöglichkeiten richten sich an einer bedarfsgerechten Sportstättenentwicklung aus. Dieses Ziel soll insbesondere durch den Abbau des über Jahre entstandenen Sanierungsstaus bei den Sportstätten erreicht werden. Weitere wichtige Themen sind die Erschließung neuer Räume, die Sensibilisierung für nachhaltigen Sportstättenbau oder die Umnutzung nichtsportlicher Flächen und Räume für den Sport.

Vorbereitende Untersuchungen werden über die Richtlinie  "Sportentwicklungsplanung und Sportraumentwicklungsprozesse" sowie über die Kampagne  "Klima(s)check" gefördert.

Richtlinie zur Sportstättenbauförderung

Die Richtlinie zur Sportstättenbauförderung ermöglicht eine finanzielle Förderung von Baumaßnahmen, die die Aufrechterhaltung und Ausweitung von Aktivitäten als Ziel haben, die diesem Zweck dienen. Bei dem Einbringen von Eigenmitteln in Höhe von mindestens 20% der förderfähigen Ausgaben, kann Ihr Verein folgende Förderungen von Baumaßnahmen erhalten:

Bestandsentwicklungsmaßnahme Bauliche Maßnahmen, die dem Sportverein bisher nicht zur Verfügung standen, sowie Neubauten, die eine Neuausrichtung des Sportvereins verfolgen werden mit bis zu 35% der Gesamtausgaben mit maximal 100.000 Euro gefördert. Mindestens 20 % der förderfähigen Ausgaben sind als Eigenmittel durch den Verein einzubringen. Es werden gezielt Baumaßnahmen unterstützt, die eine zukunftsorientierte Sportraumentwicklung ermöglichen. Daher ist die Durchführung eines Zukunftschecks verpflichtend. Als Beispiele gelten Erweiterungsmaßnahmen bestehender Anlagen, Umnutzung oder der Umbau von Gebäuden und Freiflächen.
Bestandssicherungsmaßnahmen Maßnahmen, die zur baurechtlichen, betriebsorganisatorischen und finanziellen Absicherung der baulichen Anlagen erforderlich sind, werden mit bis zu 30% der Gesamtausgaben mit maximal 100.000 Euro gefördert. Mindestens 20% der förderfähigen Ausgaben sind als Eigenmittel durch den Verein einzubringen. Klassische Beispiele für Bestandssicherungsmaßnahmen sind Sanierungen und Modernisierungen.

Antragsverfahren

Wir raten jedem Verein im ersten Schritt zu einem persönlichen Beratungsgespräch zur Erörterung der geplanten Baumaßnahmen. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin. 

Bei den Bestandssicherungsmaßnahmen ab 25.000 Euro und einer Bestandsentwicklungsmaßnahme ist das Beratungsgespräch Grundlage des Antrages.

Die Teilnahme an dem Qualifix-Baustein "Sportstättenbau“ ist für alle Maßnahmenformen verpflichtend und darf nicht älter als 12 Monate sein.

Reichen Sie die Anträge bis spätestens zum 15. September jeden Jahres beim KSB Stade ein. Alle vollständigen Anträge (ab 25.000 Euro) werden nach Vorprüfung des KSB im laufenden Verfahren auch vom LSB geprüft.

Ansprechpartnerin

Haben Sie Fragen zum Sportstättenbau?
Sprechen Sie mich an: Katja Peets, Telefon: 04141 9008-14 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Downloads und Links